„Das beste Geschenk, dass du jemandem machen kannst, ist deine Zeit, deine Aufmerksamkeit und deine Liebe“
Die meisten Geschenke, die wir erhalten, sind gekauft in Papier und mit bunten Bändern verpackt.
Dabei gibt es so viele andere Arten von Geschenken, die jeder von uns an Andere aber auch an sich selbst verschenken kann.
Jetzt im Frühling reicht da schon ein Blick in die Natur. Sie beschenkt uns mit vielen kleinen Dingen, die unser Herz mit Wärme erfüllen und uns mit neuer Lebenskraft und Energie beschenken. (Foto: Hochbeet Garten)
Eine besondere Freundschaft, welcher uns durch die unterschiedlichsten Lebensabschnitte begleitet, unterstützt und uns viel Freude bereitet ist ein sehr wertvolles Geschenk, welches nicht selbstverständlich ist. (Foto: Kelub mit Kind)
Ein kleines Wort kann auch zu einem wunderbarem Geschenk führen. Und zwar, wenn eine Mama und ein Papa „JA“ sagen und einige Monate später ein unbezahlbares Geschenk das Licht der Welt erblickt welches für viele besondere und unvergessliche Momente sorgen wird. (Foto: Geburtstagsmitte)
An einem Ort der Trauer ein Geschenk zu erhalten ist nicht alltäglich. Umso größer ist die Freude bei den Beschenkten, die vielleicht mit einem kleinen Lächeln nach Hause gehen und für einen kurzen Augenblick ihre Trauer vergessen können. Die Kinder vom Pfarrkindergarten Burgau gestalteten Gießkannen für den Friedhof in Burgau, um den Menschen eine kleine Freude zu breiten. (Foto: Gießkannen Friedhof)
Besondere Gäste zu empfangen und ein gutes Gespräch zuführen ist sehr kostbar. Dabei genießen alle für eine kurze Zeit den schönen Moment in guter Gesellschaft, weg vom Alltag. Das ist ein Geschenk, welches sich jeder von uns hin und wieder gönnen sollte. (Foto: Besuch vom BGM&Pfarrer)
Sein Talent/Können, anderen zur Verfügung zu stellen und damit unterstützend zu wirken, ist ein Geschenk, welches nicht verpackt werden muss und viel Freude bereitet. (Foto: Opa Valentina)
Polen ist eine Reise wert! Das erfuhren 29 Pilger unter der Reiseleitung von Mag. Mathias Trawka, die sich am 29. Mai bis 5. Juni 2024 mit dem Bus auf den Weg machten. Nach dem Besuch des Taufbrunnens von Papst Johannes Paul II in Wadowice, besichtigten wir sein Geburtshaus mit einer sehr beeindruckenden Ausstellung, die uns sowohl in seine Kinder-, Jugend- und Studentenzeit führte, als auch seinen weiteren Werdegang als Erzbischof, Kardinal und schließlich seine Jahre als Papst näherbrachten.
Am nächsten Tag war eine Stadtführung durch Krakau angesagt, die uns auf den Burgberg Wawel führte, dem Sitz und der letzten Ruhestätte der polnischen Könige. Nach den Tuchhallen, dem großen Marktplatz davor und den Rathausturm, besuchten wir den berühmten Flügelaltar des Künstlers Veit-Stoß in der Marienkirche. Vom Turm dieser Kirche wird zu jeder vollen Stunde live ein Trompetensignal geblasen, „henjal“ genannt.
Der Rundgang durch Schindlers Fabrik holte uns in eine furchtbare Realität zurück und zeigte, wie das jüdische Volk in guten Tagen gelebt und in schlechten Tagen gelitten hat.
Die Besichtigung der Konzentrationslager Ausschwitz und Birkenau machten uns tief betroffen. Beeindruckend war auch die Todeszelle von Maximilian Kolbe, der für einen anderen Häftling sein Leben gab.
Danach besuchten wir die moderne Kirche der Hl. Faustina, aber auch ihren Sarg mit den sterblichen Überresten im alten Kloster.
Den tröstenden Abschluss des Tages bildete eine gemeinsame Heilige Messe in der Kirche von Johannes Paul II, in einer Kapelle, wo auch ein Tropfen seines Blutes als Reliquie aufbewahrt wird.
Die Floßfahrt auf der Dunajec war für alle ein großer Spaß. Einige von uns konnten sich selbst als Flößer betätigen. Die weitere Fahrt führte uns dann nach Zakopane, dem polnischen Kitzbühel, wo uns der besondere Baustil der Dächer auffiel und wo noch einige Holzkirchen zu bewundern waren.
Die „Arche des Herrn“ ist eine Kirche, die während des Kommunismus mit Spenden gebaut wurde und zwischendurch auch bewacht werden musste. Sie bezeichnet den Sieg der gläubigen Bevölkerung über die sozialistische Regierung.
Tschenstochau, Jasna Gora, das Ziel unzähliger Pilger, war für uns ein Höhepunkt dieser Reise. Unsere Messe vor dem Gnadenaltar war etwas Besonderes, auch die letzte Andacht abends und die Öffnung des Bildes der Heiligen Gottesmutter mit Kind am nächsten Morgen.
Am letzten Tag unserer Reise besuchten wir noch eine in Polen sehr bekannte Bierbrauerei. Danke für die tolle Gemeinschaft, danke für die vielen Eindrücken und Erlebnissen und danke, dass uns Mathias Trawka seine Heimat so lebendig näher gebracht hat.