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Seelsorgeraum Thermenland
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+43 (3382) 52240
fuerstenfeld@graz-seckau.at
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Inhalt:

Unsere neuen Priester im Seelsorgeraum

Wo liegen Ihre Wurzeln und wie sind Sie aufgewachsen?

DAVID SCHWINGENSCHUH:
Ich bin in der Pfarre Feldkirchen bei Graz aufgewachsen. Meine Wurzeln liegen sowohl in Oberösterreich als auch in der Oststeiermark. Ich habe drei Geschwister und drei Neff en, meine Eltern erfreuen sich bester Gesundheit. Schon als Kind war ich Ministrant und in verschiedenen katholischen Gruppen aktiv. Nach der Matura begann ich das Theologiestudium und trat mit 20 Jahren ins Priesterseminar ein. Nach der Priesterweihe war ich Kaplan in Knittelfeld und Leoben, bevor ich 2007 Pfarrer in Krieglach und Langenwang wurde.

PETER PRASSL:
Meine väterlichen Wurzeln liegen in St. Anna am Aigen, die mütterlichen in Hitzendorf. Gemeinsam mit meinen beiden älteren Schwestern bin ich in Kalsdorf südlich von Graz aufgewachsen. Unsere Heimatpfarre war Feldkirchen.

 

Die haben Sie Ihre Berufung zum Priester entdeckt?

DAVID SCHWINGENSCHUH:
Meine Berufung ist aus mehreren Quellen gewachsen: aus der religiösen Prägung in meiner Familie, dem Vorbild meines Heimatpfarrers und dem Zeugnis weiterer Priester.

PETER PRASSL:
Den entscheidenden Anstoß erhielt ich in meiner Schulzeit durch meinen Religionslehrer. Dieser brachte mich mit den Comboni-Missionaren in Messendorf in Kontakt. Dadurch reifte in mir der Wunsch, Priester zu werden.

 

Gab es Menschen, die Ihren Glaubensweg besonders geprägt haben?

DAVID SCHWINGENSCHUH:
Vor allem meine Familie, die Heimatpfarre, die Erfahrungen in katholischen Gemeinschaften und auch die verschiedenen Päpste haben meinen Glaubensweg nachhaltig geprägt.

PETER PRASSL:
In meiner Familie wurden die kirchlichen Feste gefeiert. Besonders geprägt hat mich jedoch mein Religionslehrer, der gleichzeitig Erzieher bei den Comboni-Missionaren war.

 

Wo haben sich Ihre Wege gekreuzt?

DAVID SCHWINGENSCHUH:
Obwohl wir in derselben Pfarre aufgewachsen sind, haben wir uns erst im Priesterseminar kennengelernt. Seither standen wir immer wieder in Kontakt. Seit dem Vorjahr arbeiteten wir gemeinsam im Pfarrverband Krieglach & Langenwang.

PETER PRASSL:
Im gemeinsamen Studium in Graz, seither haben sich unsere Wege im priesterlichen Dienst immer wieder überschnitten

 

Was bedeutet Glaube für Sie persönlich?

DAVID SCHWINGENSCHUH:
Glaube bedeutet für mich, mich auf Gott zu verlassen. Dabei sind die Evangelisten, die Apostel und viele Glaubenszeugen wichtige Begleiter auf unserem gemeinsamen Glaubensweg.

PETER PRASSL:
Glaube ist für mich die Grundlage, die Gemeinschaft trägt und Identität stiftet. Christ zu sein ist immer sinnvoll - man ist niemals vergebens Christ.

 

Was wünschen Sie sich für die Kirche von morgen?

DAVID SCHWINGENSCHUH:
Ich stelle die Frage lieber anders: Was wünscht sich die Kirche von mir? Veränderung beginnt bei jedem Einzelnen. Es geht weniger darum, Forderungen zu stellen, sondern zu überlegen, welchen Auftrag die Kirche an mich richtet.

PETER PRASSL:
Kirche ist Gemeinschaft und zugleich geistliche Hierarchie. Ich wünsche mir den Mut zu einem klaren und unverkürzten katholischen Glaubensbekenntnis.

 

Was war Ihr erster Eindruck von unseren Pfarren?

DAVID SCHWINGENSCHUH:
Ich habe sehr freundliche und kirchenverbundene Menschen kennengelernt, die bereit sind, sich mit großem Engagement einzubringen.

PETER PRASSL:
Es sind typisch oststeirische Pfarren in einer Gegend, die mir vertraut ist.

 

Worauf freuen Sie sich besonders?

DAVID SCHWINGENSCHUH:
Vor allem auf die Begegnungen mit den Menschen. Die vielen Kapellen zeigen eine lebendige Volksfrömmigkeit, die ich gerne bewahren möchte. Außerdem ist Bad Waltersdorf eine Thermenpfarre - ich freue mich darauf, auch mit den Menschen in Kontakt zu kommen, die hier Erholung suchen.

PETER PRASSL:
Auf viele persönliche Begegnungen mit den Menschen.

 

Was ist Ihnen im Zusammenleben einer Pfarrgemeinde besonders wichtig?

DAVID SCHWINGENSCHUH:
Offenheit, gute Gespräche und ein wertschätzendes Miteinander. Ich möchte für die Menschen erreichbar sein. Im Mittelpunkt des Pfarrlebens steht Gott - besonders in den Gottesdiensten, aber ebenso bei den Festen der Gemeinschaft.

PETER PRASSL:
Gegenseitiges Vertrauen, ein respektvoller Umgang miteinander und eine klare Aufgabenverteilung.

 

 Wie können wir Menschen erreichen, die der Kirche fernstehen?

DAVID SCHWINGENSCHUH:
Indem wir sie neugierig machen, ihnen offen begegnen und dann da sind, wenn sie uns brauchen. Vor allem dürfen wir niemals die Hoffnung aufgeben.

PETER PRASSL:
Durch Begegnungen an Lebenswenden oder prägende Ereignisse, bei Festen oder auch Wendepunkten im menschlichen Leben wie Geburt, Familie oder Trauerfeier.

 

Welche Rolle sollen Kinder, Jugendliche und Familien in der Pfarre spielen?

DAVID SCHWINGENSCHUH:
Eltern sollen ihren Kindern den Glauben vorleben und ermöglichen. Gleichzeitig ist es wichtig, dass sich Familien in der Pfarrgemeinde willkommen und angenommen fühlen.

PETER PRASSL:
Kinder und Jugendliche bedeuten Zukunft. Ich bin überzeugt, dass junge Menschen sehr offen sind für den christlichen Glauben.

 

Worüber können Sie herzlich lachen?

DAVID SCHWINGENSCHUH:
: Humor gehört für mich zum Leben dazu und macht vieles leichter. Ich bringe auch andere gerne zum Lachen.

PETER PRASSL:
Über einen wirklich guten Witz.

 

Was darf bei einem gelungenen Fest nicht fehlen?

DAVID SCHWINGENSCHUH und PETER PRASSL:
Eine gemeinsame Feier der Heiligen Messe, die vielen Köstlichkeiten, die von Ehrenamtlichen zubereitet werden, und gute Musik - allerdings nicht zu laut.

 

Was machen Sie gerne in Ihrer Freizeit?

DAVID SCHWINGENSCHUH:
Ich wandere gerne auf Almen und in den Bergen, gehe in den Wald, lese und besuche gerne historische Sehenswürdigkeiten, wie Städte, Kirchen, Mühlen,

PETER PRASSL:
Ich lese gerne und genieße die Ruhe. Eine entspannte Atmosphäre, wo jeder so sein darf, wie er ist.

 

Haben Sie ein Lieblingsbuch?

DAVID SCHWINGENSCHUH:
Besonders gerne lese ich Pater Brown und Don Camillo. Beide vermitteln auf ihre Weise eine tiefe Weisheit über das Priestertum. Sehr schätze ich auch die Werke von Peter Rosegger.

PETER PRASSL:
Vor allem historische und geschichtliche Bücher.

 

Welchen Ort besuchen Sie besonders gerne?

DAVID SCHWINGENSCHUH:
Rom, Mariazell, Altötting und Seckau.

PETER PRASSL:
Städte wie Prag, Rom oder Florenz.

 

Kaffee oder Tee?

DAVID SCHWINGENSCHUH:
Kaffee - schwarz, ohne Milch und Zucker

PETER PRASSL:
Ich mag beides.

 

Frühaufsteher oder Nachteule?

DAVID SCHWINGENSCHUH: 
Nachteule

PETER PRASSL:
Ebenfalls Nachteule.

 

Das Thema dieser Pfarrblatt- Ausgabe lautet „Riechen“: Welcher Duft bereitet Ihnen besondere Freude?

DAVID SCHWINGENSCHUH:
Der Duft eines frisch zubereiteten italienischen Espressos am Morgen

PETER PRASSL:
 Ich habe keinen besonderen Lieblingsduft

 

Sie unserer Pfarrgemeinde einen Satz mit auf den Weg geben möchten - welcher wäre das?

DAVID SCHWINGENSCHUH und PETER PRASSL:
Wir freuen uns auf eine gute Zusammenarbeit. Gemmas an!

 

 

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Pfarrer Mag. theol. David Schwingenschuh
Jahrgang1975, stammt aus Feldkirchen bei Graz. Dort verbrachte er seine Kindheit, besuchte die Volksschule und war in der Pfarre als Ministrant und Betreuer tätig. Nach der Matura am BG Oeversee studierte er Theologie in Graz und Rom und schloss das Studium 2000 als Magister der Theologie ab. Im selben Jahr empfing er die Diakonenweihe durch Bischof Johann Weber, 2001 wurde er von BischofEgon Kapellari zum Priester geweiht.


Vikar Mag. theol. Peter Praßl

Ich bin am 30. August 1969 in Graz geboren und in Kalsdorf mit meinen beiden Schwestern aufgewachsen. Nach meiner Gymnasialzeit habe ich Theologie studiert und wurde 2002 zum Priester geweiht. In der Studienzeit wurde mir meine Heimatpfarre Feldkirchen durch Herrn Pfarrer Josef Gschanes immer wichtiger. Nach Kaplansjahren in Straden und Pischelsdorf bin ich nach Fischbach gekommen, wo ich durch 15 Jahre als Pfarrprovisor wirkte. Ein Jahr wirkte ich als Vikar in den Pfarren Krieglach & Langenwang.

 


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