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Inhalt:

Nähe, Zärtlichkeit, Mitgefühl sind der Stil Gottes

Eine Frau, die ein Leben lang in einem Heim für Hochaltrige und für Kranke für andere da war und sie gepflegt hat, die ein großes christliches Ehrenamt lebte, für ihre Familie und andere Menschen. Jetzt leidet sie an einer schwerwiegenden Krankheit und muss den ganzen Tag im Bett verbringen.

Ein Mann, der ein Leben lang auf Achse war, mit seiner Musik andere Menschen begeisterte und selber ein „Lebemann“ war. Er sitzt nun nach einem Schicksalsschlag im Rollstuhl mit einem Bein, das andere wurde ihm oberhalb des Knies amputiert.

Ein Ehepaar, das ein Leben lang am eigenen Hof gearbeitet hat, alles Menschenmögliche für seine Kinder getan hat und immer das Beste für sie wollte. Die Frau leidet an einer fortgeschrittenen Demenz, sie sieht ihre Stofftierkatze als real an und lebt vermehrt in der Vergangenheit. Der Mann hat ein sehr schlechtes Hörvermögen und benötigt eine Gehhilfe.

truthseeker08 auf Pixabay

Ich bin eine verheiratete Frau und junge Mutter von diesen zwei noch kleinen Kindern und seit einem halben Jahr darf ich diese Menschen und noch vielen mehr in meinem Dienst als Pflegeheimseelsorgerin in zwei Heimen begegnen. Meine Aufgabe ist es, sie zu begleiten in ihrem Gebrechen, in ihrer Krankheit und in ihrem Leiden, ebenso wie ihnen zuzuhören, ihren Geschichten, ihren Ängsten und Sorgen. Seither tauchen immer wieder sehr existenzielle Fragen bei mir auf.

Was ist im Leben wirklich wichtig? Warum muss es dieses Leid und diese Gebrechlichkeit geben? Warum erkrankt jemand so schwer, obwohl dieser Mensch so viel für andere da war und so viel von sich gegeben hat? Was ist eigentlich eine gute Sterbestunde, wenn Menschen sagen, dass sie darum beten?


Es gibt immer wieder Situationen, wo ich kein „passendes“ Wort oder keine Antwort zum Erzählten habe, was bleibt mir da? „Einfach“ in Stille „aushalten“, in Liebe bei diesem Menschen sein, ihn zu würdigen und ihm mein Mitgefühl zu zeigen, mich der Lebensrealität stellen und diese wahrnehmen. Und in der Hoffnung zu bleiben: „Gott geht mit!“

Nach einer sehr langen Stille habe ich dann einmal zu einer Dame gesagt: „Ich weiß gar nicht, was ich jetzt sagen soll.“ Sie sah mich an, fing an zu lachen und meinte: „Es ist meine Geschichte, aber ich weiß auch nicht, was man da noch sagen könnte!“

Es muss nicht auf alles eine Antwort geben. Viel wichtiger ist es, bei diesem Menschen ganz da zu sein, ihn zu hören - in liebevoller Aufmerksamkeit und Nähe.

Kürzlich habe ich eine Predigt von Papst Franziskus zum Angelus- Gebet gelesen. Das Evangelium erzählt von der Heilung der Schwiegermutter des Petrus. Papst Franziskus beschreibt die Begegnung Jesu mit der kranken Frau mit folgenden Worten: „Er ging auf sie zu und hob sie auf und nahm sie bei der Hand“ (Vgl. MK 1,31), stellt der Evangelist fest. Es liegt so viel Sanftmut in dieser einfachen Handlung, dass sie fast natürlich erscheint… Nähe, Zärtlichkeit, Mitgefühl sind der Stil Gottes“.


Menschen in dieser Art zu begegnen, hilft, berührt, entspannt, ob sie nun jung oder alt sind. Dieser „Stil Gottes“ begegnet mir immer wieder in den Menschen, die für die Bewohner da sind, sie in diesem Leid, der Gebrechlichkeit und Hochaltrigkeit begleiten und sich mit viel Liebe und Hingabe um sie kümmern. Von ein paar möchte ich zum Abschluss erzählen:

Eine Animateurin, die lustigen und schönen Haarschmuck trägt, um die Bewohner zu erheitern und einen Schwung gute Laune und Sonnenstrahlen für die Bewohner mitbringt, wenn sie ihren Dienst beginnt.

Eine Pflegerin, die immer wieder ein paar Minuten ihrer Zeit „stiehlt“ und schnell in ein Zimmer huscht, z.B. zu einer bettlägerigen Dame, die sie liebevoll streichelt und wohltuend anspricht.

Ein Pfleger, der den Bewohnerinnen und Bewohnern liebevolle Aufmerksamkeit schenkt, wenn er sie pflegt oder sich mit ihnen unterhält.

Eine Sekretärin, die das Interesse einer Bewohnerin entdeckt und ihr immer wieder neue Kataloge mitbringt.

Ein Hausmeister, der seine Handschuhe einer Bewohnerin gibt, damit sie an den Händen keine Blasen vom Rollstuhl fahren bekommt.

Ein Mann, der seine Frau jeden Tag besucht, mit ihr spricht, in ihre eigene Welt eintaucht und mit ihr spazieren fährt.

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Andrea Freitag

Pflegeheimseelsorgerin und Regionalreferentin für die Pflegeheimseelsorge in der Region Oststeiermark


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